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Immobilien-ABC

CO2-Gebäudesanierungsprogramm

Staatliche Förderung für energetische Modernisierung von Gebäuden

CO2-Gebäudesanierungsprogramm bezeichnet Förderprogramme die energetische Sanierungsmaßnahmen finanziell unterstützen. Ziel ist Reduzierung des Energieverbrauchs und CO2-Emissionen im Gebäudebestand, angeboten als zinsgünstige Darlehen Zuschüsse oder steuerliche Vergünstigungen über KfW BAFA und Länder, Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden sowie fachkundige Energieberatung hilft optimale Förderung auszuschöpfen.

Förderfähige Maßnahmen

Dämmung von Außenwänden Dächern Kellerdecken Austausch alter Fenster und Türen Erneuerung veralteter Heizungsanlagen durch effiziente Systeme Wärmepumpen Pelletheizung Brennwertkessel Solarthermieanlagen Photovoltaik, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung hydraulischer Abgleich der Heizung. Umfassende Sanierungen auf bestimmten Effizienzstandard erhalten höhere Förderung als Einzelmaßnahmen Effizienzhaus 70 55 40 als Zielstandards je niedriger desto mehr Förderung, Mindestanforderungen an Dämmstärke U-Werte einzuhalten sowie Maßnahmenkombination oft wirtschaftlicher als Einzelaktion.

Antragstellung und Voraussetzungen

Antrag zwingend vor Baubeginn stellen nachträgliche Förderung ausgeschlossen keine Beauftragung von Handwerkern vor Förderzusage Arbeiten durch qualifizierte Fachunternehmen ausführen lassen energetische Mindeststandards einhalten, Einbindung Energieberater oft vorgeschrieben plant Maßnahmen erstellt Förderantrag begleitet Umsetzung. Dokumentation und Nachweispflichten umfangreich Rechnungen Fotos Verwendungsnachweise aufbewahren Bestätigung nach Durchführung einreichen, Bearbeitungszeiten variieren frühzeitige Planung ratsam sowie Fördermittel können erschöpft sein Haushaltsmittel begrenzt.

Fördervarianten

Zinsgünstige Darlehen über KfW reduzierte Zinssätze lange Laufzeiten tilgungsfreie Anlaufjahre möglich für größere Sanierungsvorhaben geeignet, Tilgungszuschüsse bei Erreichen bestimmter Effizienzstandards bis zu 45 Prozent der Darlehenssumme erlassen werden nicht zurückgezahlt. Direkte Zuschüsse über BAFA für Einzelmaßnahmen Heizungstausch Dämmung ohne Darlehen Investitionssumme wird reduziert schnelle Auszahlung, steuerliche Absetzung nach Paragraf 35c EStG Sanierungskosten über 3 Jahre von Steuer absetzen 20 Prozent maximal 40.000 Euro sowie Kombination verschiedener Förderungen möglich Kumulierungsregeln beachten.

Wirtschaftlichkeit

Investitionen amortisieren sich über Energieeinsparungen und Fördergelder Amortisationszeit 10 bis 20 Jahre je nach Maßnahme Energiepreisentwicklung und Förderquote, steigende Energiepreise verbessern Wirtschaftlichkeitsrechnung CO2-Preis erhöht fossile Brennstoffe jährlich. Wohnkomfort erhöht durch bessere Dämmung keine Zugluft gleichmäßige Temperaturen moderne Heiztechnik wartungsarm zuverlässig, Immobilienwert steigt energieeffiziente Gebäude am Markt gefragt besserer Energieausweis sowie Klimaschutzbeitrag als zusätzliche Motivation über reine Wirtschaftlichkeit hinaus.

Herausforderungen

Vielzahl unterschiedlicher Programme mit verschiedenen Voraussetzungen Verfahren überfordert Bauherren Fehler bei Antragstellung führen zum Verlust der Förderung Fristen Formvorschriften strikt einhalten, geeignete Fachunternehmen finden Handwerkermangel lange Wartezeiten Koordination der Gewerke aufwendig. Langfristige Bindungen bei manchen Förderungen Rückzahlung bei vorzeitigem Verkauf des Gebäudes innerhalb bestimmter Fristen, professionelle Begleitung durch Energieberater minimiert Risiken sichert erfolgreiche Abwicklung Beratungskosten ebenfalls förderfähig sowie regelmäßige Programmänderungen erfordern aktuelle Information.

Siehe auch: Energieausweis , Dämmung , KfW-Förderung

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