Modulbau bezeichnet eine Bauweise, bei der ganze Raumzellen oder Gebäudeteile im Werk vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Die Module sind transportfähig und enthalten bereits Installationen und Ausbau. Die Bauzeit vor Ort verkürzt sich erheblich.
Vorteile
Bauzeit: Deutlich kürzer als konventioneller Bau. Qualität: Witterungsunabhängige Fertigung im Werk. Kosten: Planbarkeit durch Festpreise. Flexibilität: Module können versetzt oder erweitert werden.
Anwendungsbereiche
Wohnbau: Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnheime. Gewerbe: Büros, Hotels, Schulen, Krankenhäuser. Temporär: Flüchtlingsunterkünfte, Baustellenbüros. Aufstockung: Schnelle Erweiterung von Bestandsgebäuden.
Grenzen und Nachteile
Transport: Modulgröße durch Straßentransport begrenzt. Architektur: Einschränkungen bei individueller Gestaltung. Schallschutz: Aufwändige Maßnahmen an Modulstößen. Akzeptanz: Image noch nicht durchweg positiv.
Siehe auch: Fertighaus , Rohbau , Aufstockung