Dachform bezeichnet die äußere Gestalt und Konstruktionsweise des Daches. Sie beeinflusst die Optik des Gebäudes, die Nutzbarkeit des Dachraums und die Baukosten. Die Wahl der Dachform ist oft durch den Bebauungsplan vorgegeben.
Gängige Dachformen
Satteldach: Zwei geneigte Dachflächen am First zusammentreffend. Walmdach: Zusätzliche Dachflächen an den Giebelseiten. Pultdach: Eine geneigte Dachfläche, modern und großflächig. Flachdach: Neigung unter 5 Grad, nutzbare Dachfläche. Mansarddach: Gebrochene Dachfläche für mehr Raumhöhe.
Auswahlkriterien
Bebauungsplan: Kann Dachform und Neigung vorschreiben. Nutzung: Dachgeschoss als Wohnraum beeinflusst Wahl. Kosten: Einfachere Formen günstiger in der Herstellung. Optik: Harmonie mit Nachbarbebauung und Umgebung.
Technische Aspekte
Dachneigung: Bestimmt Eindeckung und Entwässerung. Traufhöhe: Abstand vom Boden zur Dachkante. Firsthöhe: Höchster Punkt des Daches. Ortgang: Seitlicher Dachabschluss am Giebel.
Siehe auch: Dach , Bebauungsplan , Flachdach