Pavillon bezeichnet ein freistehendes, meist leichtes und offenes Bauwerk im Garten, das als Rückzugsort, Sitzgelegenheit oder dekoratives Element dient. Verschiedene Materialien und Formen möglich, von mobilen Faltpavillons bis zu massiven Steinbauten.
Arten und Bauweisen
Feste Pavillons dauerhaft verankert aus Holz, Metall oder Stein. Mobile Faltpavillons zerlegbar für temporären Aufbau. Nach Form rund, achteckig, rechteckig oder sechseckig. Nach Funktion Gartenpavillon, Grillpavillon mit Außenküche, Rosenpavillon als Rankgerüst.
Materialien und Kosten
Holzpavillons natürlich und warm, Pflege mit Lasur erforderlich, 500 bis 5000 Euro. Metallpavillons aus Aluminium oder Stahl langlebig und pflegeleicht, 300 bis 3000 Euro. Massivpavillons aus Stein hochwertig mit Fundament, 3000 bis 20000 Euro. Kunststoffpavillons günstig, 100 bis 800 Euro.
Ausstattung
Dach als Stoffbespannung, Holzschindeln, Bitumen, Metall oder Glas. Wände offen, halboffen oder geschlossen mit Fenstern für ganzjährige Nutzung. Moskitonetz als Insektenschutz bei offenen Varianten. Boden als Holzdielen, Fliesen oder Naturstein.
Rechtliche Aspekte
Baugenehmigungspflicht abhängig von Bundesland und Größe. Kleine Pavillons unter 10 bis 20 Quadratmeter meist genehmigungsfrei. Mobile Pavillons ohne Fundament meist nicht genehmigungspflichtig. Mindestabstand zur Nachbargrenze beachten, meist 2,50 bis 3 Meter.
Fundamentierung
Leichte Faltpavillons ohne Fundament mit Erdspießen oder Gewichten. Punktfundamente aus Beton für dauerhafte Konstruktionen mindestens 80 cm tief frostsicher. Plattenfundament für massive Pavillons maximale Stabilität.
Wertbeeinflussung
Hochwertiger Pavillon erhöht Attraktivität des Gartens und kann Immobilienwert steigern. Erweitert nutzbare Außenfläche, repräsentatives Gestaltungselement. Mobile Pavillons haben keinen nennenswerten Einfluss auf Verkehrswert.
Siehe auch: Garten , Terrasse , Pergola