Bonität bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft eines Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Bei Immobilienfinanzierungen prüft die Bank die Bonität des Kreditnehmers anhand von Einkommen, Vermögen, Ausgaben und Zahlungshistorie. Eine gute Bonität führt zu besseren Kreditkonditionen.
Prüfungskriterien
Einkommen: Höhe, Regelmäßigkeit, Sicherheit des Arbeitsplatzes. Vermögen: Eigenkapital, Wertpapiere, andere Immobilien. Ausgaben: Bestehende Kredite, Unterhalt, laufende Kosten. Zahlungsverhalten: Schufa-Score und Auskunfteien.
Schufa-Score
Wert zwischen 0 und 100 Prozent zur Risikoeinschätzung. Über 97 Prozent: Sehr geringe Ausfallwahrscheinlichkeit. Einflussfaktoren: Zahlungshistorie, Kontoanzahl, Kredite. Selbstauskunft: Einmal jährlich kostenlos abrufbar.
Verbesserungsmöglichkeiten
Altlasten bereinigen: Offene Forderungen begleichen. Konten reduzieren: Zu viele Girokonten vermeiden. Pünktlichkeit: Rechnungen fristgerecht bezahlen. Fehler korrigieren: Falsche Einträge bei Auskunfteien beanstanden.
Siehe auch: Finanzierung , Darlehen , Eigenkapital