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Immobilien-ABC

Treuhandkonto

Sonderkonto zur treuhänderischen Verwaltung von Geldern bei Immobilientransaktionen

Treuhandkonto bezeichnet ein spezielles Bankkonto auf dem Gelder treuhänderisch für Dritte verwaltet werden ohne dass diese Gelder dem Treuhänder selbst gehören. Bei Immobiliengeschäften dient es der sicheren Abwicklung von Kaufpreiszahlungen Mietkaution oder Baugeldern. Für Immobilienkäufer Verkäufer Mieter und Bauherren bietet das Treuhandkonto Sicherheit bei Geldtransfers Schutz vor Missbrauch neutrale Verwaltung durch qualifizierte Treuhänder sowie rechtssichere Abwicklung komplexer Transaktionen.

Funktion beim Immobilienkauf

Der Käufer zahlt auf Notartreuhandkonto statt direkt an Verkäufer. Der Notar prüft Voraussetzungen wie Löschung von Lasten und gibt frei erst nach Eigentumsumschreibung. Sicherheit für beide Parteien ist gewährleistet. Bei Bauträgerverträgen fließen Raten auf Treuhandkonto nach Baufortschritt und Notar gibt frei nach Bauabnahme. Schutz vor Insolvenz des Bauträgers besteht. Bei Mietkautionen hinterlegt Mieter auf getrenntem Konto wobei Vermieter nicht frei verfügen darf und Verzinsung dem Mieter zugutekommt.

Kosten und Gebühren

Notartreuhand kostet etwa 0,5 bis 1 Prozent der Kaufsumme mit Mindestgebühren oft 200 bis 500 Euro. Kontoführung verursacht etwa 50 bis 150 Euro pro Jahr. Bei Mietkautionskonten fallen etwa 20 bis 50 Euro pro Jahr an.

Siehe auch: Notaranderkonto , Kaution

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