Verbrauchsausweis ist eine Variante des Energieausweises, die auf dem gemessenen Energieverbrauch der Bewohner basiert. Er ist einfacher zu erstellen als der Bedarfsausweis, aber von Nutzerverhalten abhängig. Bei Wohngebäuden mit weniger als fünf Wohnungen und vor 1977 gebaut ist er nicht zulässig.
Grundlagen
Datenbasis: Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre. Energieträger: Heizung und Warmwasser berücksichtigt. Klimabereinigung: Verbrauch wird auf Durchschnittsjahr umgerechnet. Kennwert: Energieverbrauch in kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Vorteile
Kosten: Günstiger als Bedarfsausweis (50 bis 100 Euro). Aufwand: Weniger Daten erforderlich, schneller erstellt. Realität: Zeigt tatsächlichen Verbrauch der Bewohner. Verfügbarkeit: Bei den meisten Gebäuden möglich.
Nachteile
Nutzerabhängig: Sparsame oder verschwenderische Bewohner verzerren. Leerstand: Bei unbewohnten Einheiten nicht aussagekräftig. Einschränkungen: Bei älteren Gebäuden unter fünf Wohnungen nicht zulässig. Vergleichbarkeit: Weniger objektiv als Bedarfsausweis.
Siehe auch: Energieausweis , Heizkosten , Dämmung