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Immobilien-ABC

Regenerative Energien

Nachhaltige Energiequellen aus erneuerbaren natürlichen Ressourcen für Immobilien

Regenerative Energien bezeichnen Energiequellen, die sich kontinuierlich erneuern und praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen. Im Immobilienbereich spielen sie eine zentrale Rolle für Energieeffizienz, Klimaschutz und langfristige Betriebskostenreduzierung.

Wichtige Energiequellen

Solarenergie: Photovoltaik für Stromerzeugung, Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung. Biomasse: Holzpellets, Hackschnitzel, CO2-neutral bei nachhaltiger Bewirtschaftung. Geothermie: Wärmepumpen mit Erdkollektoren oder Erdsonden. Umweltwärme: Luft-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Gebäudeenergiegesetz (GEG): Seit 2024 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei Neubauten. Erfüllungsoptionen: Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse, Fernwärme. EEG: Einspeisevergütung für Solarstrom circa 8-13 Cent pro kWh.

Förderungen

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Wärmepumpen bis 40 Prozent Zuschuss, Biomasse bis 35 Prozent, Solarthermie bis 30 Prozent. Steuerlich: Energetische Sanierung 20 Prozent über 3 Jahre absetzbar, maximal 40.000 Euro.

Wirtschaftlichkeit

PV-Anlage 10 kWp: Circa 12.000 Euro, Ersparnis circa 1.500 Euro jährlich, Amortisation 10-15 Jahre. Wärmepumpen: Luft-Wasser 15.000-25.000 Euro, Sole-Wasser 25.000-40.000 Euro mit niedrigeren Betriebskosten.

Auswirkungen auf Immobilienwert

Wertsteigerung durch niedrigere Betriebskosten, bessere Energieeffizienzklasse im Energieausweis, Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, Zukunftssicherheit durch GEG-Konformität.

Siehe auch: Photovoltaik , Wärmepumpe , Energieausweis

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